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Schabracken oder Sattelpads

 

Schabracken

schabrackeEine Schabracke ist eine rechteckig geschnittene Alternative zu einer Satteldecke. Sie ist nicht sattelförmig geschnitten, sondern eben rechteckig und damit größer. Die sichtbare Fläche der Schabracke bietet die Möglichkeit, den Namen des Pferdes einzuarbeiten oder für Vereine oder Sponsoren, an dieser Stelle ihr Logo zu präsentieren. Schabracken werden oft bei festlichen Anlässen, im Turniersport und auf Wanderritten eingesetzt. Bei Wanderritten können Taschen und andere Gegenstände an oder auf der Schabracke befestigt werden, ohne dass sie am Fell des Pferdes scheuern.

Der Begriff Schabracke stammt vom türkischen Wort “çaprak” ab und bedeutet Satteldecke. Schabracken werden zwischen den Rücken des Pferdes und den Sattel gelegt und schützen den Pferderücken vor dem Scheuern des Ledersattels. Eine Schabracke verrutscht beim Reiten weniger, als eine Satteldecke. Es gibt Schabracken aus verschiedenen Materialien, z.B. aus gesteppter Baumwolle mit Polyesterfliesfüllung, Lammfell oder Synthetikfell.

Sattelpads

sattelpadWenn der Sattel nicht richtig passt, sind Sattelpads das richtige Hilfsmittel, um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung für Pferd und Reiter zu erreichen. Sie können helfen, Druckstellen zu vermeiden und den Rücken des Pferdes zu entlasten. Es lassen sich damit jedoch nur leichte Anpassungsfehler ausgleichen. Auch für Pferde, die einen druckempfindlichen oder auch gealterte Pferde, die einen knochigen Rücken haben sowie für Pferde mit einer nicht gut ausgebildeten Rückenmuskulatur eignen sich Sattelpads. Bei Pferden, die einen nicht sehr stark ausgebildeten Widerrist haben, vermindern Sattelpads das Rutschen des Sattels beim Galopp nach vorne. Sie heben den Sattel leicht an und werden ohne weitere Befestigung oder Schlaufen direkt auf den Rücken des Pferdes gelegt. Darüber werden eine Satteldecke oder Schabracke und der Sattel gelegt.

Wenn der Sattelgurt gut festgezogen ist, ist auch das Sattelpad damit fixiert. Sattelpads gibt es aus unterschiedlichen Materialien. Sie sind entweder aus Lammfell, Filz, Neopren oder Hartgummi – es gibt auch Modelle, bei denen Gelpads eingelegt werden können, um die Anpassung je nach Bedarf zu optimieren. Beim Springreiten ist der Rücken des Pferdes hohen Belastungen ausgesetzt, Gelpads können hier Erleichterung verschaffen. Auch für lange Wanderritte sowie Westernreiten finden Sattelpads Verwendung.

Schabracken – Erklärung für Anfänger. Worauf muss ich achten?

 

Als erstes ist die Frage zu klären: was ist eine Schabracke, was hat man sich darunter vorzustellen? Der Ausdruck Schabracke kommt ursprünglich aus dem ungarischen oder türkischen und hat nichts mit dem umgangssprachlichen Ausdruck für alte, hässliche Menschen oder Tiere zu tun. Es ist vielmehr ein anderer Ausdruck für eine bessere Satteldecke, die unter dem eigentlichen Sattel ihre Verwendung hat. Sie dient also als Schutz für das Pferd gegen schmerzhaftes durchscheuern durch den Sattel am Rücken. In den normalen Fällen reicht auch eine einfache Satteldecke, solange der Reiter nicht an Wettkämpfen, festlichen Anlässen oder sonstigen besonderen Aktionen teilnehmen möchte. Dann kommt die Schabracke zum Einsatz.

Allerdings ist die Schabracke im Gegensatz zur normalen Satteldecke etwas länger und meist auch rechteckig gehalten, während die einfache Satteldecke die Form eines Sattels hat. Somit können hier Schriftzüge, zum Beispiel der Name des Pferdes, Initialen des Reiters oder sonstige wichtigen Daten angebracht werden. Meist wird so eine Schabracke mit dem Namen des Pferdes versehen. Auch ist es möglich, wenn ein größerer Wanderritt ansteht, an den Schabracken eine Tasche zu befestigen, zum Beispiel um eine Trinkflasche befördern zu können. Auf dem heutigen Markt sind verschiedene Schabracken für die verschiedensten Reitprüfungen zu finden. So gibt es für die Vielseitigkeit andere als für die Dressur.

Schabracken

Die genauen Unterschiede können aber nicht einmal die Reiter selber genau erklären. Dann kann man von ganz einfach, gesteppt bis hin zu hübsch bestickten oder hübschen Mustern wie beispielsweise Pferdeköpfe alles bekommen, da sind dem persönlichen Geschmack keine Grenzen gesetzt. Einige Reiter kaufen sich auch eine ganz einfache Schabracke und besticken die dann selber. Dies erfordert natürlich einen gewissen Zeitaufwand, der aufgebracht werden muss.

Ob es eine ergonomische geformte Schabracke oder eine normal geformte sein soll, hängt sehr stark von der Form des Pferdes ab. Ein Pony wird möglicherweise mit einer normalen Schabracke auskommen, während ein Turnierpferd wahrscheinlich mit einer ergonomisch geformten besser aussieht.

Worauf man aber auf jeden Fall achten sollte, ist die Qualität. Denn auch hier gibt es von normaler Baumwolle bis hin zu Lammfell oder Fleece alles zu kaufen. Ein bevorzugtes Material ist die Schabracke aus Baumwolle, sie ist sehr gut waschbar und insgesamt sehr pflegeleicht, im Sommer schwitzen die Pferde auch nicht darunter. Lammfell kann nur im Winter empfohlen werden, wenn es wirklich kalt ist und viele Ritte draußen an der frischen Luft gemacht werden sollen. Fleece ist nicht sehr empfehlenswert, weil die Haare vom Fellwechsel nur sehr schwer bis gar nicht wieder aus dieser Schabracke zu bekommen sind.

Für welches Modell und Design der Reiter sich auch entscheidet, es ist mit Sicherheit für jedes Pferd und jeden Geldbeutel das richtige Modell auf dem Markt zu finden