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Gibt es Ekzmerdecken, die nur ein Teil des Pferdekörpers bedecken?

 

ekzemerdecke

Ekzemerdecke

Ekzemerdecken schützen das Pferd vor Insekten aber auch vor intensiver Sonneneinstrahlung. Dieser Schutz wird vor allen Dingen im Sommer oft genötigt. Ebenso können die Pferde mit diesem Schutz nicht allzu viel scheuern, so dass kein Haarverlust entsteht. Die Materialien aus denen die Decken bestehen sind verschieden. Aber in der Regel zeichnen sich alle durch hohe Elastizität und durch Atmungsaktivität aus.

Die Farbpalette ist breit und vom persönlichen Geschmack abhängig.

In der Regel bedeckt die Ekzemerdecke bis auf die Beine den kompletten Körper des Pferdes. Kopf- und Halsteil sind meistens variabel. Hier gibt es die Möglichkeit Decken zu kaufen, wo Kopf- und/oder Halsteil variable über einen Klettverschluss befestigt werden können. Ansonsten wären nur Bauch- und Rücken bedeckt.

Relativ neu auf dem Markt sind Ekzemerdecken mit Halsteilen.

Diese bestehen nur aus einem Kopf- und einem Halsteil, welches aufgrund der Befestigungsart auch die Schultern schützt. Optimal für Turniere oder auch längere Reitausflüge.
Eine weitere Möglichkeit ist das Nutzen einer Ekzemerhaube. Hierbei wird ausschließlich der Kopf bedeckt. Hierbei können die Augen frei liegen oder durch ein zusätzliches Schutznetz bedeckt sein. Die Ohren werden bei Ekzemerhauben immer vollständig geschützt um auch hier juckende Stiche zu vermeiden.

Es gibt also durchaus Ekzemerdecken die nur einen Teil des Pferdes bedecken. Allerdings beziehen sich diese nur auf den vorderen Teil. Ab den Schultern umfassen die Ekzemerdecken immer den vollständigen hinteren Körper bis mindestens zum Hals. Auch ist die Auswahl an Hals- und Kopfteilen noch nicht so umfassend wie die Angebote an Ekzemerdecken.

Die Befestigung von separaten Hals- und Kopfteilen an die eigentliche Ekzemerdecke kann per Reißverschluss aber auch per Klettverschluss erfolgen. Die Befestigung der eigentlichen Ekzemerdecke erfolgt meist per Gurt um den Bauch des Pferdes.

Wichtig ist es darauf zu achten die Ekzemerdecke und die passenden Einzelteile von der gleichen Herstellerfirma zu erwerben. Ansonsten könnte es passieren, dass die Teile nicht zueinander passen.

Ekzemerdecken – Welches sind die Anfangssymptome eines Sommerekzems und wie kann man diese behandeln?

 

Das Sommerekzem ist eine der häufigsten Hautkrankheiten bei Pferden und Ponys. Diese Krankheit macht den Tieren vor allem in den warmen Jahreszeiten (daher der Name “Sommerekzem”) schwer zu schaffen. Starkes Scheuern an Mähne und Schweifansatz sind meist die ersten deutlichen Symptome, die man dann beim Pferd beobachten kann. Die betroffenen Tiere zeigen sich Mücken, Fliegen und anderen Insekten gegenüber sehr empfindlich und versuchen, diese abzuwehren, zum Beispiel durch Kopfschütteln. Viele Pferde suchen vorhandene Unterstände auf den Weiden auf, um sich ein wenig vor den Insekten schützen zu können. Es dauert meist nicht lange, bis die abgescheuerten Mähnen und Schweifansätze, die für Pferde mit Sommerekzem typisch sind, deutlich zu erkennen sind. Auch die Haut wird durch das starke Scheuern zunehmend geschädigt.
Um den weiteren Verlauf so weit wie möglich einzuschränken, sollte man mit einer Therapie beginnen, sobald die ersten Anzeichen zu erkennen sind.

Die Behandlung von Sommerekzem gestaltet sich sehr schwierig, denn bei dieser Krankheit gibt es leider kein universelles Rezept. Im Handel gibt es viele Sprays und Tinkturen, die Hilfe versprechen. Jedoch spricht jedes Pferd unterschiedlich auf diese Präparate an. Dem einen Pferd hilft ein Mittel, das bei einem anderen überhaupt nicht anschlägt. Es gibt hier leider keine Heilmethode, die auf alle Pferde zutreffen würde. Daher muss man sich ausprobieren, welches der angebotenen Mittel und Therapien dem jeweiligen Pferd helfen kann.

Oberste Priorität hat natürlich vor allem die ausgewogene Ernährung des Pferdes. Das heisst, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine müssen in der richtigen Menge zugefüttert werden.

fliegendecke-ekzemerdeckeWeiterhin kann man den Ekzemer unterstützen, indem man ihm eine möglichst mückenarme Haltung ermöglicht: ein Unterstand auf der Weide ist schon sehr hilfreich, trockene Weiden sind ein absolutes Muss.
Oft hilft auch eine Ekzemerdecke, um weitere Mückenstiche und den somit entstehenden Juckreiz zu vermeiden. Gerade bei sehr empfindlichen Tieren hat sich der Gebrauch einer solchen Decke als sehr hilfreich erwiesen.

In die Behandlung eines Sommerekzemers muss man meist viel Zeit und Geduld investieren, bevor erste Besserungs-Erfolge zu erkennen sind.