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Schabracken – Erklärung für Anfänger. Worauf muss ich achten?

 

Als erstes ist die Frage zu klären: was ist eine Schabracke, was hat man sich darunter vorzustellen? Der Ausdruck Schabracke kommt ursprünglich aus dem ungarischen oder türkischen und hat nichts mit dem umgangssprachlichen Ausdruck für alte, hässliche Menschen oder Tiere zu tun. Es ist vielmehr ein anderer Ausdruck für eine bessere Satteldecke, die unter dem eigentlichen Sattel ihre Verwendung hat. Sie dient also als Schutz für das Pferd gegen schmerzhaftes durchscheuern durch den Sattel am Rücken. In den normalen Fällen reicht auch eine einfache Satteldecke, solange der Reiter nicht an Wettkämpfen, festlichen Anlässen oder sonstigen besonderen Aktionen teilnehmen möchte. Dann kommt die Schabracke zum Einsatz.

Allerdings ist die Schabracke im Gegensatz zur normalen Satteldecke etwas länger und meist auch rechteckig gehalten, während die einfache Satteldecke die Form eines Sattels hat. Somit können hier Schriftzüge, zum Beispiel der Name des Pferdes, Initialen des Reiters oder sonstige wichtigen Daten angebracht werden. Meist wird so eine Schabracke mit dem Namen des Pferdes versehen. Auch ist es möglich, wenn ein größerer Wanderritt ansteht, an den Schabracken eine Tasche zu befestigen, zum Beispiel um eine Trinkflasche befördern zu können. Auf dem heutigen Markt sind verschiedene Schabracken für die verschiedensten Reitprüfungen zu finden. So gibt es für die Vielseitigkeit andere als für die Dressur.

Schabracken

Die genauen Unterschiede können aber nicht einmal die Reiter selber genau erklären. Dann kann man von ganz einfach, gesteppt bis hin zu hübsch bestickten oder hübschen Mustern wie beispielsweise Pferdeköpfe alles bekommen, da sind dem persönlichen Geschmack keine Grenzen gesetzt. Einige Reiter kaufen sich auch eine ganz einfache Schabracke und besticken die dann selber. Dies erfordert natürlich einen gewissen Zeitaufwand, der aufgebracht werden muss.

Ob es eine ergonomische geformte Schabracke oder eine normal geformte sein soll, hängt sehr stark von der Form des Pferdes ab. Ein Pony wird möglicherweise mit einer normalen Schabracke auskommen, während ein Turnierpferd wahrscheinlich mit einer ergonomisch geformten besser aussieht.

Worauf man aber auf jeden Fall achten sollte, ist die Qualität. Denn auch hier gibt es von normaler Baumwolle bis hin zu Lammfell oder Fleece alles zu kaufen. Ein bevorzugtes Material ist die Schabracke aus Baumwolle, sie ist sehr gut waschbar und insgesamt sehr pflegeleicht, im Sommer schwitzen die Pferde auch nicht darunter. Lammfell kann nur im Winter empfohlen werden, wenn es wirklich kalt ist und viele Ritte draußen an der frischen Luft gemacht werden sollen. Fleece ist nicht sehr empfehlenswert, weil die Haare vom Fellwechsel nur sehr schwer bis gar nicht wieder aus dieser Schabracke zu bekommen sind.

Für welches Modell und Design der Reiter sich auch entscheidet, es ist mit Sicherheit für jedes Pferd und jeden Geldbeutel das richtige Modell auf dem Markt zu finden